Agility –

ist eine Sportart, die seit 30 Jahren immer mehr Hundesportler in Deutschland begeistert. Sie kam aus England zu uns und ist dem Pferdesport entlehnt.

Agility ist grundsätzlich für alle Hunde geeignet. Dieser Hundesport, wenn er dann perfekt ausgeführt wird, ist an Dynamik, Rasanz und Spannung kaum zu übertreffen.

Beim Agility ist eine unbedingte Harmonie zwischen Hundesportler und Hund erforderlich. Das Training in dieser Sportart trägt eben dazu in einer sehr intensiven Weise bei.

Für Agility werden die unterschiedlichsten Geräte zu einem Parcours zusammengestellt und in einem möglichst hohen Tempo in einer vorher bestimmten Reihenfolge überwunden.

Zur Grundausstattung gehören folgende Geräte:

  • Laufsteg
  • Wippe
  • Schrägwand
  • Slalom
  • Tunnel
  • Reifen
  • Weitsprung und
  • Hürden

Obedience –

heißt übersetzt – Gehorsam. Dieser Sport ist aber vielmehr. Das Mensch-Hund-Team arbeitet daran in freudiger Perfektion die verschiedensten Aufgaben zu realisieren. Der Zusammenhalt und die Harmonie zwischen Mensch und Hund werden dabei sehr eindrücklich deutlich. Dieser Sport ist mehr als sturer Gehorsam – sondern es ist eine Denksportart mit Gymnastikanteil und bemerkenswerter Körperbeherrschung.

Obedience kann jeder Hund betreiben, egal wie alt er ist oder welcher Rasse er angehört. Auch für gelenkkranke Hunde, kann dieser Sport eine annehmbare Beschäftigung sein.

“Neben der Basisausbildung, dem Ausführen der unterschiedlichen Kommandos, die über Stimme und/oder Sichtzeichen gegeben werden, wird ein kontrolliertes Verhalten des Hundes auf Distanz verlangt. So muss der Hund aus Entfernung Sitz,- Steh,- und Platzkommandos ausführen, Richtungsänderungen auf Anweisung annehmen, aus drei ausgelegten Apportiergegenständen das ihm angezeigte apportieren und weitere sehr interessante Aufgabenstellungen meistern.” (Quelle: www. Dvg-hundesport.de)

Rally Obedience –

“Bei der Sportart Rally Obedience stehen perfekte Kommunikation und die partnerschaftliche Zusammenarbeit des Mensch-Hund-Teams im Vordergrund. … Sie kommt aus Amerika und wurde dort vor einigen jahren von Charles “Bud” Kramer entwickelt….

Und so funktioniert es: Es wird ein Parcours aus mehreren Stationen gebaut. Die Stationen bestehen aus Schildern, die dem jeweiligen Team angeben, was zu tun ist und in welche Richtung es weitergeht. Der Hundeführer nimmt nun seinen Hund bei Fuß und arbeitet den Parcours möglichst schnell und präzise ab. Das Schöne an diesem Sport ist, Hund und Mensch dürfen während ihrer Arbeit ständig miteinander kommunizieren. Der Hund darf jederzeit angesprochen, motiviert und gelobt werden.” (Quelle: www.dvg-hundesport.de)

In dem Parcours finden sich Aufgaben wie:

  • Sitz
  • Platz
  • Steh
  • Richtungsänderungen um 90°, 180° und 270° nach links oder rechst
  • Kreis laufen u.a.m.

Longieren –

kennen wir aus dem Pferdesport. Es ist aber auch sehr geeignet für eine intensive, beziehungsorientierte Arbeit mit dem Hund. Beim Longieren wird der Hund mit Blicken, Körpersprache, Körperhaltungen und über räumliche Stellungen geleitet. Der Hundeführer hält sich innerhalb eines Kreises, der Hund außerhalb des Kreises auf.

Das Longieren kann mit einem, aber auch mit mehreren Kreisen durchgeführt werden und kann mit Hürden oder anderen Hindernissen kombiniert werden.

Zum longieren braucht man nicht viel Ausrüstung. Den Kreis kann man mit Flatterband und Zeltheringen erstellen. Der Kreis sollte mindestens 6m Durchmesser haben. Zu Beginn des Trainings eine Longe (lange Führleine). Die ist bei Trainingsfortschritt dann nicht mehr erforderlich. Dann noch ein Belohnungsspielzeug und schon kann es los gehen.

Für das Longieren sind grundsätzlich alle Hunde geeignet. Es gibt aber sicherlich Rassen, die besonders schnell verstehen worum es bei diesem Sport geht. Rassen die sehr eigenständig sind und eher die Vorgaben des Menschen nachfragen tun sich hier schwerer.